„Das ist behindert!“ Vorurteile, falsche Vorstellungen und was man dagegen tun kann

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Unter diesem Titel fand am 18. Mai 2017 erstmals in Kärnten eine öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses statt.

Rund 100 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Anliegen kund zu tun. Zumal sich für viele Kärnterinnen und Kärntner erstmalig die Möglichkeit bot an einer öffentlichen Sitzung des Monitoringausschusses teilzunehmen, waren die Erwartungen dementsprechend hoch.

Leider kam die Diskussion aber nicht so richtig in Gang. Auch kam das eigentliche Thema der Veranstaltung – die Darstellung bzw. die Sicht behinderter Menschen in der Öffentlichkeit – nicht wirklich zur Geltung. Dank der Präsentation von Maria Pernegger zum Projekt „Mediale Inszenierung von Menschen mit Behinderungen in Massenmedien“ gab es schließlich dennoch einige Wortmeldungen zum eigentlichen Sitzungsthema.

Insgesamt ergab die Sitzung für mit behindertenrelevanten Themen befasste Personen nicht sehr viel Neues, bekannte Mängel in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurden aufgezeigt und erläutert.

Trotzallem war es wichtig und gut, erstmals auch in Kärnten eine öffentliche Monitoringausschuss-Sitzung abzuhalten. Wünschenswert wäre, dass dies nicht die letzte in Kärnten war bzw., dass es bald auch einen unabhängigen Monotoringausschuss in Kärnten geben wird.

Das Veranstaltungsprotokoll wird in ca. drei Wochen über die Homepage MonitoringAusschuss.at abrufbar sein.


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